RATING
Das Grundlegende Bedürfnis jeder funktionierenden Wirtschaft ist die Beschaffung von Kapital.
Die Frage -wie finanziere ich meine betriebsnotwendigen Maschinen, die Entwicklung neuer Märkte, Erweiterung meines Betriebes usw.- wird zur Kernfrage des jeweiligen Unternehmens.
Aber nicht nur die Entwicklung bzw. die Erweiterung eines Betriebes benötigt Kapital. Auch Restrukturierungsmaßnahmen fordern in den meisten Fällen zusätzliches Kapital.
Ganz gleich ob es sich bei dem jeweiligen Kapital um Fremdkapital oder Beteiligungskapital handelt, beide Kapitalgeber stellen die Frage:
"Kann der Kapitalnehmer auch in Zukunft den Kapitaldienst leisten?"
Dies nachvollziehbar und für den Kapitalgeber glaubhaft darzustellen ist eine zentrale Aufgabe der Unternehmensführung. Dies führte dazu, dass große Unternehmen eigene Stabsabteilungen eingerichten, die sich ausschließlich mit der Finanzplanung des Unternehmens befassen. Dieses betriebsnotwendige know-how fehlt in den meisten Fällen den jeweiligen KMU`s.
Das Thema
Basel II
betrifft zunächst ausschließlich die Kreditwirtschaft (Eigenkapitalausstattung der Banken). In Folge der Unterlegung von Kreditausleihung mit Eigenkapital wurden jedoch die Banken verpflichtet, Kreditnehmer wesentlich stärker als bisher zu prüfen und die Prüfungen zu dokumentieren.
Das "Zauberwort" hierfür heißt
RATING.
Ist Rating eine neue Modeerscheinung? Oder sogar eine neue Erfindung?
Die Antwort heißt eindeutig nein!!
Jeder Mensch wendet "Rating" oder besser gesagt "Bewertung" täglich an. Wir bewerten bewusst oder unbewusst Eindrücke, Ereignisse, Menschen, Situationen usw. Denken Sie z.B. an die "Sterne" von Hotels, Restaurants usw.
Auch Kreditgeber bewerten seit jeher Ihre Kreditnehmer.
Basel II verpflichtet nunmehr Banken jeden einzelnen Kreditnehmer intensiv zu bewerten und diese Bewertung nachvollziehbar zu dokumentieren.
Dabei wird das jeweilige Unternehmen auf Grund ihrer betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und vor allem bei KMU auch auf die Leistungsfähigkeit des "human capitals" durchleuchtet. Diese Hard- und Softfacts gilt es nachvollziehbar darzustellen und somit eine positive Investitionsentscheidung herbeizuführen.
Nicht nur einzelne betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind entscheidend, sondern vielmehr das Unternehmen als ganzes -in dem der eine ohne den anderen nicht kann- zu betrachten ist notwendig geworden.
Diese "Unternehmensbewertung" professionell aufzubereiten und darzustellen ist in Zukunft von Entscheidender Bedeutung
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie gerne bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch in unserer Consulting.
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